Merkwürdige Todesfälle in den Ammergauer Alpen

Der 10. Fall aus Nicola Förgs Alpen-Krimi-Reihe.

27. April 2019

Wütende Wölfe, so lautet der Titel des mittlerweile zehnten Falls aus Nicola Förgs Alpen-Krimi-Reihe. Die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl rätseln in ihrem Jubiläumsfall über Pfotenabdrücke, Wolfsgeheul und merkwürdige Todesfälle in den Ammergauer Alpen. Wie auch die vorherigen Bände hat auch „Wütende Wölfe“ einen aktuellen Hintergrund: Nicola Förg verbindet die Debatte um den Umgang mit nach Deutschland zurückgekehrten Wölfen mit einer tragischen Familiengeschichte, die Anfang der 1980er Jahre ihren Lauf nimmt.

Eigentlich möchte Irmi Mangold sich von ihrem letzten aufwühlenden Fall erholen, eine Auszeit als Sennerin auf der Bäckenalm nehmen und dort einen Sommer lang Kühe versorgen, Käse herstellen und Gäste bewirten. Doch bereits in der ersten Nacht schreckt ein seltsames Geräusch die Menschen aus dem Schlaf und versetzt die Tiere auf der Alm in Unruhe. Hat da wirklich ein Wolf geheult? Als die Almbewohner am nächsten Morgen seltsame Pfotenabdrücke finden und eine Wanderin von einer Herde panischer Kühe niedergetrampelt wird, scheint die Sache klar zu sein: Da ist ein Wolf unterwegs.© Regina Recht

Die Ereignisse auf der Bäckenalm beginnen, Fahrt aufzunehmen. Zuerst stolpert Irmi beinahe über einen Toten in einer Tierfalle, dann entdeckt sie einen gruseligen Zusammenhang zwischen alten Legenden über den Wolf und den Ereignissen auf der Alm. Doch kein Wolf treibt sein Unwesen, sondern ein Mensch mit einer klaren Botschaft: Der Wolf muss weg. 
Ein atmosphärisch besonders düsterer Roman ist der Bestseller-Autorin aus dem Allgäu hier gelungen. Nicola Förg schreibt neben ihrer regen Tätigkeit als Krimiautorin eine Tier-Kolumne im Münchner Merkur. Sie präsentiert ihre Krimis mit der Schauspielerin Michaela May, die auch die Hörbücher zur Buchreihe eingesprochen hat.


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