Sperre am Loiblpass nach Felssturz

Der wichtige Übergang zwischen Kärnten und Slowenien bleibt voraussichtlich sechs Wochen gesperrt.

30. April 2019
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Der Loibl-Pass zählt zu den wichtigsten Verkehrsbindungen zwischen Kärnten und Slowenien. Nun lösten sich auf slowenischer Seite riesige Gesteinsbrocken am Sonntag etwa 200 Meter oberhalb der Loiblstraße und blockieren die Fahrbahn. Nach einem ersten Lokalaugenschein wurde die Straße bis auf weiteres gesperrt.

Laut Geologen besteht eine akute Gefahr, dass es zu weiteren Felsstürzen kommt. In den nächsten Tagen sollen mit Hilfe von Drohnen Bilder des betroffenen Gebiets gemacht werden, die nähere Aufschlüsse geben können. Das slowenische Infrastrukturministerium geht aktuell davon aus, dass die Straße etwa eineinhalb Monate gesperrt bleiben muss. Die Sanierung könnte bis zu eine Million Euro kosten.

Pendler und Reisende müssen demnach in den nächsten Wochen erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Neben dem mautpflichtigen Karwankentunnel können Autofahrer nur über den weiter westlich gelegenen Wurzenpass oder den Seebergsattel östlich des Loibl ausweichen. Beide Übergänge sind für den Schwerverkehr nicht nutzbar. Tagesaktuelle Infos zu diesem wie zu über 400 weiteren Pässen und Bergstraßen gibt es im Pässeportal.

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