Zum Jahreswechsel steht in der Alpenregion Achensee in Österreich ein legendärer Winterevent auf dem Programm: Beim nunmehr 20. Silvesterschwimmen am 31. Dezember 2022 werden kälteerprobte Schwimmer im vier Grad kalten Achensee wieder um den Sieg rittern. Nach einer Schockkühlung mit einem Kübel Eiswasser gilt es, aus drei Metern Höhe in den See zu springen, 25 Meter zu einem Eisberg zu schwimmen, diesen hochzuklettern, die Silvesterglocke zu läuten und ans Ufer zurückzuschwimmen.

Schaulustige bestaunen das Spektakel

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Ein Sprung in den vier Grad kalten Achensee ist nichts für schwache Nerven ©Achensee Tourismus

Zahlreiche Schaulustige werden zum Jahreswechsel den Mut der Silvesterschwimmer bejubeln. Den drei Erstplatzierten, die der Mittelzeit aller Teilnehmer am nächsten kommen, winkt ein Gesamt-Preisgeld von 1.000 Euro. Beim Silvesterschwimmen findet auch jedes Jahr ein FUN-Bewerb statt, bei dem kreative Schwimmer verkleidet in den Achensee springen. 

Die originellsten Kostüme werden mit tollen Sachpreisen prämiert. Das Silvesterschwimmen beginnt am am 31. Dezember 2022 um 12.00 Uhr mit einem Vorprogramm und endet gegen 15 Uhr mit der Preisverleihung.

Besondere Wintererlebnisse in der Alpenregion Achensee

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Beim Winterwanderprogramm kann man in Begleitung der Naturpark Ranger winterliche Landschaften durchstreifen und Wildtiere beobachten ©Achensee Tourismus

Aber auch außerhalb dieses besonderen Nervenkitzels hat die Alpenregion am See schneebegeisterten Urlaubern einiges zu bieten. Schon am 18. Dezember 2022 eröffnete die Region mit dem „Langlauf Opening“ in Achenkirch, bei dem das neueste Material getestet und Schnupperkurse gebucht werden konnten, die Langlaufsaison. Am 19. Dezember startete das Winterwanderprogramm der Region rund um Tirols größten See, bei dem man bis 17. März 2023 unter kundiger Führung der Naturpark Ranger winterweiße Landschaften durchstreifen und Wildtiere beobachten kann.

Auch die Hochalmlifte Christlum, die Karwendel-Bergbahn und die Rofanseilbahn sind bereits im Winterbetrieb. Bei der Anreise in die Alpenregion ist zu beachten, dass einige Alpenpässe gesperrt oder nur mit Schneeketten befahren werden dürfen. Wer Umwege vermeiden möchte, sollte dies bei der Streckenplanung beachten.

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