Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße

Die älteste Ferienstraße Deutschlands setzt auf den Zukunftstrend Elektromobilität. Durch die Initiierung des Pilotprojektes Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße leistet die Deutsche Alpenstraße einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Alpentourismus. Ziel ist es, die bayerischen Originale entlang der Deutschen Alpenstraße umweltfreundlich und ressourcenschonend erlebbar zu machen.

Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße 1200 Deutsche Alpenstrasse Ralf Gerard 091020 0500 1 Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße
Entlang der deutschen Alpenstraße soll die Ladeinfrastruktur verdichtet werden © Ralf Gerard

Mit dem vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderten Projekt Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße hat der Bayerische Fernwege e.V./Sparte Deutsche Alpenstraße die Arbeitsschwerpunkte für die Umsetzung des Projektes festgelegt: Entwicklung eines Leitproduktes, Verdichtung von Ladeinfrastrukturen entlang der Strecke, Vermittlung von Know-How für Reisende und Einheimische, Informationsbereitstellung und Vernetzung sämtlicher Akteure mit Schnittstellen in Tourismus und Elektromobilität. Schon jetzt können Reisende die Deutsche Alpenstraße emobil erleben.

Vom Bodensee bis Berchtesgadener Land: Bitte aufladen!

Während der Akku des E-Autos an einer der zahlreichen Stationen oder in den Unterkünften entlang der Strecke lädt, kann auch der Seelen-Akku zeitgleich befüllt werden: Denn viele Ladestationen befinden sich in unmittelbarer Nähe bekannter touristischer Attraktionen. Und davon gibt es eine ganze Menge. Entdeckt werden berühmte Schlösser, historische Marktstraßen, alte Bauernhäuser und mit Lüftlmalerei verzierte Hausfassaden entlang der 500 Kilometer langen Strecke. 

Auf der deutschen Alpenstraße umweltfreundlich und ressourcenschonend die Schönheiten Bayerns entdecken © Ralf Gerard
Auf der deutschen Alpenstraße umweltfreundlich und ressourcenschonend die Schönheiten Bayerns entdecken © Ralf Gerard

Atemberaubende Landschaften mit faszinierenden Bergkulissen und den schönsten Seen im Süden der Republik laden zum Verweilen ein. Die Pausen bieten auch Gelegenheit, die berühmte bayerische Gastlichkeit und viele kulinarische Spezialitäten kennenzulernen. Auf diese Weise können Lade-Zeiten des Autos für die Besichtigung berühmter Kulturdenkmäler und die Erkundung der einzigartigen Voralpen-Landschaft genutzt werden.

Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße: Pilotprojekt sucht Gleichgesinnte

Interessierten Reisenden mit eigenem Fahrzeug oder auch ohne wird die Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße so komfortabel wie möglich gemacht: Für alle, die kein eigenes E-Auto besitzen, bieten einige Hoteliers und Kommunen entlang der Deutschen Alpenstraße Leihmöglichkeiten. 

Spannende Sehenswürdigkeiten rund um Mobilität, Energiegewinnung und Elektrizität lassen das Thema live vor Ort erleben, so beispielsweise bei einer Besichtigung des Walchenseekraftwerks, der elektrifizierten Wendelsteinbahn oder im Salzbergwerk Berchtesgaden, das die benötige Energie zu zwei Drittel aus dem eigenen Wasserkraftwerk bezieht. Mit der Einbettung des Ladeatlas Bayern auf der Webseite der Deutschen Alpenstraße wird eine nahtlose Informationsdichte von verfügbaren Ladepunkten entlang der gesamten Ferienstraße gewährleistet.

Das Pilotprojekt Emobilisierung der Deutschen Alpenstraße zielt jedoch nicht nur auf experimentierfreudige Urlauber. In monatlichen „E-Sprechstunden für Touristiker“ werden interessierten Vertretern aus Hotellerie, Gastronomie und Betreibern touristischer Einrichtungen die Chancen der Elektromobilität für den Tourismus vorgestellt und zum Mitmachen angeregt. Ziel ist eine noch stärkere Vernetzung und damit der Ausbau der Angebote für die Gäste. Viele Bergbahnen planen beispielsweise bereits eine Ladeinfrastruktur an den Talstationen.

Das könnte dir auch gefallen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Entdecke mehr von ALPENJOURNAL – das Alpenportal

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen